Frisch gepresst oder pasteurisiert?
Organgensaft ist nicht gleich Orangensaft

Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Nicht jedoch darüber, welcher Orangensaft am besten schmeckt. Hier deklariert sich die Mehrzahl aller Genießer ganz eindeutig: Frisch gepresster muss es sein! Aber wie presst man Orangen so, dass der Saft nicht bitter schmeckt? Und welche Arten von Orangensaft gibt es überhaupt?

Beginnen wir das Thema Orangensaft mit der Tatsache, dass man nicht jedes Getränk Orangensaft nennen darf, nur weil es nach Orangen schmeckt. Verantwortlich dafür ist die strenge EU-Fruchtsaftrichtlinie. Die europäischen Staaten haben ganz im Sinne des Verbrauchers beschlossen, dass es einen Unterschied zwischen Fruchtsaft, Nektar und Fruchtgetränken gibt. Das betrifft natürlich auch die Durstlöscher mit Apfelsinen-Geschmack, wie unsere deutschen Freunde die Orange nennen. Wobei es in der Kategorie Fruchtsaft zwei verschiedenen Arten von Orangensaft gibt.  

Orangensaft besteht zu 100 % aus Frucht

Fruchtsaft aus Orangen besteht nur aus Orangen. Das heißt, es dürfen kein zusätzlicher Zucker und keine anderen Zusätze rein. Allerdings unterscheidet man hier zwischen dem sogenannten Direktsaft und einem Orangensaft aus Fruchtsaftkonzentrat. Zur Erklärung: Direktsaft wird zum Haltbarmachen pasteurisiert, das heißt auf bis zu 90°C erhitzt und dann abgefüllt. Dabei befreit man den Orangensaft von unerwünschten Mikroorganismen bzw. Bakterien, verringert dabei aber auch den natürlichen Vitamingehalt. Konservierungsstoffe sind im Orangensaft verboten! Wer schon einmal aufmerksam die Getränkeverpackungen im Supermarkt studiert hat, wird aber eines feststellen: Die meisten Orangensäfte bestehen aus Konzentrat, das durch den Entzug von bis zu 90 Prozent des Wassers entsteht. Warum macht man das? Weil sich das Konzentrat leichter transportieren und lagern lässt. Vor dem Abfüllen gibt man das zuvor entzogene Wasser und Aroma wieder hinzu und fertig ist der Orangensaft. 

Orangennektar mit Zucker und anderen Zusatzstoffen 

Orangennektar enthält zwischen 25 und 50 Prozent Fruchtsaft. Zugesetzt werden zumindest Wasser und Zucker, Zitronensäure und Ascorbinsäure können sich ebenfalls darin befinden. Denn alle drei Inhaltsstoffe sind erlaubt, wenn sie der Hersteller auf der Verpackung angibt. Als gesetzlich festgelegtes No-Go beim Orangennektar gelten Farb- und Konservierungsstoffe. Aber werfen wir einen kurzen Blick auf die dritte Kategorie: die Fruchtsaftgetränke.

Orangen-Fruchtsaftgetränke mit sehr geringem Fruchtanteil

Nicht ohne Grund sollten diese Säfte bei der Wahl an letzter Stelle stehen: Egal, ob sie mit oder ohne Kohlensäure abgefüllt oder mit Zucker bzw. künstlichen Mitteln gesüßt wurden. Der Grund dafür liegt vor allem im niedrigen Mindestfruchtgehalt, der bei Fruchtsaftgetränken aus Zitrusfrüchten nur sechs Prozent beträgt. Der Rest sind Wasser, Fruchtaromen und Säuerungsmittel. Völlig klar also, dass in solchen Durstlöschern kaum natürlich enthaltene Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe zu finden sind. Aber apropos Gesundheit: 

Frisch gepresst ist Orangensaft am besten 

Wer zu frischem und reinem Fruchtsaft greift, tut seinem Körper etwas richtig Gutes. So etwa gilt Orangensaft als eine äußerst ergiebige Vitamin-C-Quelle. Ein Glas mit 200 Millilitern kann schon fast den Tagesbedarf eines Erwachsenen decken. Außerdem erleichtert Vitamin C die Aufnahmen von Eisen. Darüber hinaus stecken im Orangensaft viel B-Vitamin (Folsäure) und Kalium, das unsere Muskeln bei der Arbeit unterstützt. Den ebenfalls reichlich enthaltenen Carotinoiden und Flavonoiden sagt man nach, das Risiko von bestimmten Krebs- und Herzkreislauf-Erkrankungen signifikant senken zu können. Presst man Orangen und trinkt den Saft frisch ohne ihn vorher zu filtrieren oder pasteurisieren, kommt man auch in den Genuss von Ballaststoffen.

Apropos Genuss:

Für den perfekten Geschmack des frisch gepressten Orangensaftes ist es wichtig, wie die Orangen vor dem Pressen geschnitten werden. Citrocasa hat deshalb für seine Juicer das patentierte SCS-Schneidesystem entwickelt. Es verhindert beim Schneiden das Einreißen der Schale und damit, dass Bitterstoffe sowie ätherische Öle in den frisch gepressten Orangensaft gelangen. Das Ergebnis ist immer höchster Fruchtgenuss mit allem, was gut für die Gesundheit ist und dem Gaumen Freude macht.

Die Orangen machen den Saft

Um ganzjährig beste Saftqualität garantieren zu können, ist nicht nur die Technologie ausschlaggebend, sondern auch die Früchte. Mit unseren Frutas Naturales können wir 365 Tage im Jahr beste Orangenqualität liefern. Unsere Orangen sind nach der Ernte unbehandelt und werden ausschließlich vollreif vom Baum geerntet.

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